Langlaufen gilt als eine der gesündesten Wintersportarten überhaupt. Noch deutlicher wird der Trainings- und Gesundheitseffekt, wenn man in größeren Höhen läuft. So wie das direkt vor der Haustüre des Gradonna****s Mountain Resorts auf 1.500 Metern Seehöhe und darüber hinaus auf vielen anderen Höhenloipen in ganz Osttirol möglich ist.

Alpine Winterlandschaften, tief verschneit und von der Sonne beschienen: So zeigt sich die Sonnenseite der Alpen jeden Winter von seiner besten Seite. Inmitten dieser Idylle erfreuen sich Langläufer an der Bewegung auf zwei Skiern. Tatsächlich ist Langlaufen mehr als nur eine willkommene Abwechslung zum Skifahren, sondern auch eine beliebte Quelle für Wohlbefinden und Gesundheit. Erst recht in Regionen wie Osttirol, wo viele Loipen in beachtlicher Höhe verlaufen. Genau diese Höhe und die frische Bergluft sind es, die besondere physiologische Wirkung entfalten und Langlaufen zu einem einzigartigen Gesundheitserlebnis machen.

Ein Ganzkörpertraining mit sanfter Kraft

Beim Langlaufen werden nahezu alle Muskeln auf harmonische Weise bewegt. Genauer gesagt bis zu 90 Prozent, was Kraft und Ausdauer gleichermaßen fördert. Egal ob klassisch oder Skating, die Bewegungen sind immer fließend und gleitend. Das schont die Gelenke und erweist sich als klarer Vorteil gegenüber anderen Sportarten. Auch die positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System sind wissenschaftlich gut belegt. Regelmäßiges Langlaufen trainiert den Herzmuskel, verbessert die Durchblutung und kann zur Senkung von Bluthochdruck beitragen. Das Herz lernt, ökonomischer zu arbeiten und die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus zu optimieren. Zudem profitiert das Immunsystem. Die moderate, aber stetige Belastung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte. Darüber hinaus regt Langlaufen den Stoffwechsel an und fördert die Fettverbrennung. Ganz zu schweigen vom positiven Einfluss auf die Psyche. Das rhythmische Gleiten durch die stille Winterlandschaft abseits von Hektik und Lärm wirkt meditativ und baut Stress ab. Endorphine sorgen für ein Gefühl des Wohlbefindens. Läuft man in größeren Höhen, potenzieren sich viele dieser gesundheitlichen Vorteile.

Natürliches Doping ist die Höhe

Langlaufen in Höhenlagen löst im Körper eine Reihe von Anpassungsreaktionen aus. Entscheidend dabei ist der geringere Sauerstoffpartialdruck. Der Körper reagiert auf diese sogenannte Hypoxie, indem er die Produktion des Hormons Erythropoetin (EPO) ankurbelt. EPO stimuliert im Knochenmark die Bildung roter Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut zuständig sind. Dabei gilt: Je mehr rote Blutkörperchen, desto höher die Sauerstofftransportkapazität des Blutes. Kehrt man nach einem Höhentraining wieder in tiefere Lagen zurück, kann er pro Herzschlag mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportieren. Daraus resultiert eine spürbare Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit – ein Effekt, den sich Spitzensportler seit Jahrzehnten zunutze machen, der aber auch Hobbysportlern zugutekommt. Doch die Höhe bietet noch weitere Vorteile. Die Sonneneinstrahlung ist intensiver, weil die Atmosphäre dünner ist und weniger UV-Strahlung filtert. Das fördert die körpereigene Vitamin-D-Produktion, die für Knochengesundheit und Immunsystem wichtig ist. Als Segen für Allergiker erweist sich die Tatsache, dass oberhalb von etwa 1.400 bis 1.500 Metern die Luft nahezu frei von Hausstaubmilben und Schimmelpilzsporen. Während der Wintermonate entfällt zudem die Belastung durch Pollenflug. Viele Menschen können in der klaren, reinen Bergluft endlich wieder frei durchatmen und die sportliche Aktivität unbeschwert genießen. Gelegenheiten dafür gibt es sowohl in der Nähe der Dolomiten Residenz****s Sporthotel Sillian als auch des Gradonna****s Mountain Resort mehr als genug.

Höhenloipen direkt vor der Haustüre des Gradonnas

In der Tat sind es vom Gradonna auf Schusters Rappen nur fünf Minuten, bis man zur Einstiegsstelle der 4,1 km langen Romantikloipe (nomen est omen) gelangt. Konkret befindet sie sich gleich bei der Brücke der Zufahrtsstraße zum Gradonna. Die Loipe ist klassisch und für Skater gespurt und erfüllt die hohen Qualitätsstandards des Tiroler Loipengütesiegels. Wer noch höher hinaus will, dem sei als Gast des Gradonnas die Höhenloipe am Staller Sattel mit der Oberseeloipe ans sportlich pochende Herz gelegt. 50 Kilometer entfernt, ist sie die nächstliegende Höhenloipe auf über 2.000 Metern Seehöhe. Sie bietet nicht nur maximale Trainingseffekte, sondern auch Schneesicherheit bis weit ins Frühjahr hinein. Ganz zu schweigen vom atemberaubenden Blick auf den zugefrorenen Obersee und die umliegende Bergwelt des Defereggentals.

Von Sillian in 20 Minuten zur Höhenloipe Golzentipp

Gäste der Dolomiten Residenz in Sillian erreichen nach nur 20 Minuten Fahrt die fünf Kilometer lange Höhenloipe Golzentipp in Obertilliach. Genauer gesagt die Talstation der Gondelbahn, die ins 2.200 Meter hochgelegenen Skigebiet führtet. Die Loipe startet praktischerweise direkt von der Bergstation und ist durchaus anspruchsvoll. Als Belohnung für die Anstrengung erwartet den atemlosen Langlauf-Aficionado eine grandiose Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Vom Großglockner im Norden über die Lienzer Dolomiten im Osten, bis zu den Karnischen Alpen, die Sextener Dolomiten und Villgrater Berge im Süden und Westen. Viel Vergnügen!